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Audiomitschnitte des Symposiumskonzerts «Rubebe, rubechette e rubecone – Alte und Neue Musik für fellbespannte Streichinstrumente, Gesang, Harfe, Laute und Perkussion» mit dem ensemble arcimboldo (29.4.2023)

<p>Das mit einem Tierfell als Decke bespannte Rabab zählte neben der Fidel – und dem erst ab dem 14. Jahrhundert belegten Rebec – zu den wichtigsten Streichinstrumenten des Mittelalters und der frühen Renaissance. Umso erstaunlicher ist die Diskrepanz zwischen den zahlreichen historischen Quellen und ihrer fehlenden ‹Resonanz› in Musikwissenschaft und Musikpraxis. Aus diesen Gründen wurden Rabab und Rebec von 2019–2023 in einem Forschungsprojekt des Schweizerischen Nationalfonds an der Hochschule der Künste Bern HKB interdisziplinär untersucht und die Ergebnisse im April 2023 an einem internationalen Symposium präsentiert. Ein wichtiger Meilenstein des Forschungsprojekts ist das Symposiumskonzert des ensemble arcimboldo. Hier erklingen erstmals die im Forschungsprojekt rekonstruierten Rabab-Prototypen.</p><p>Der besondere Klang des fellbespannten mittelalterlichen Streichinstruments Rabab wird beim ersten Hören oft als ‹orientalisch› bezeichnet. Obwohl der Ursprung des Instruments in al Andalus, jenem ab dem 8. Jahrhundert von Muslimen besetzten Teil der Iberischen Halbinsel lag, verbreitete es sich vom 13. bis zum 15. von der Iberischen Halbinsel aus nach Frankreich und Italien. Diesen Weg des Rabab als klanglicher ‹Botschafter› zwischen den Kulturen und musikalischen Stilen spiegelt das Konzertprogramm wider: mit Cantigas de Santa Maria, marokkanischer andalusi-Musik, Werken aus dem Squarcialupi-Codex, Improvisationen sowie der Uraufführung zweier zeitgenössischer Kompositionen von Eleni Ralli (*1984) und Abril Padilla (*1970).</p><p>ensemble arcimboldo, Basel&nbsp;<br>Grace Newcombe – Sopran, Harfe&nbsp;<br>Félix Verry – Alt-Rabab, Fidel&nbsp;<br>Thilo Hirsch – Tenor-Rabab, Bass-Rabab, Tenor&nbsp;<br>Leonardo Bortolotto – Bass-Rabab&nbsp;<br>Peppe Frana – Plektrumlaute&nbsp;<br>Titus Bellwald – Tar</p><p>Wir danken dem Bernischen Historischen Museum als Gastgeber sowie folgenden Stiftungen für die grosszügige Unterstützung der Kompositionsaufträge, des Konzerts und der Erstellung der Audio- und Videomitschnitte: Schweizerischer Nationalfonds, Fachausschuss Musik BS/BL, Gesellschaft zu Schuhmachern Bern, Burgergemeinde Bern, Schweizerische Interpretenstiftung SIS.</p><p>Live-Aufnahme am 29.4.2023 im Orientalischen Saal des Bernischen Historischen Museums, Audio- und Videoproduktion: Oren Kirschenbaum.</p><p>Siehe auch:&nbsp;<a href="https://youtube.com/playlist?list=PL5J-BZoNMhGL2qSFYgLQ_8oMwkjSRIc3v&amp;si=-T_SakuAKNOilc6u">https://youtube.com/playlist?list=PL5J-BZoNMhGL2qSFYgLQ_8oMwkjSRIc3v&amp;si=-T_SakuAKNOilc6u</a></p>

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Score breakdown

These five areas show where the dataset supports — or may limit — practical reuse.

Stewardship
8
Harmonization
4
Access
20
Reuse readiness
8
Engagement
4

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